Ein großer Tag im Leben von Zweien

Eigentlich ist es ja nicht mein bevorzugter Themenbereich, die Hochzeit, aber ich fotografiere gerne Menschen. Nach der letzten Hochzeit vor drei Jahren war es nun der Bruder des damaligen Bräutigams, der sich zusammen mit seiner Partnerin auf eine feste Beziehung in festlicher Umgebung dauerhaft eingelassen hat. Ich sollte also die Fotos an diesem großen Tag machen, natürlich im Reportagestil, möglichst ungestellt, aber mit sehr konkreten Vorstellungen des Paares, wie die Bilder auszusehen hätten. Insofern war alles gebrieft, gut durchgeplant und selbst das Wetter war rechtzeitig bestellt. Es klappte dann auch: Mit dem Wetter überwiegend, mit den mehr als 100 Menschen total und dem Fotografieren dann sowieso. Am Ende blieben ca. 4.700 Bilder mit insgesamt 58 GB-Datenmenge übrig – mehr als genug für die verschiedenen Situationen und ich glaube, das Paar hat immer noch viel Spaß beim Selektieren der Fotos.

Die Freebiker in den Dolomiten

DSCN6861Alle Jahre wieder, so heißt es auch dieses Mal: Die Freebiker aus Sonthofen fahren für vier Tage in die Dolomiten zur gepflegten Kurvenhatz und nicht zuletzt die Landschaft schauen. Der Eine oder Andere soll ja während der Fahrt einzelne Blümchen gepflügt haben, doch die einhellige Meinung am Ende war: Schee wars. Und so richtig Spaß macht es halt erst in der Gruppe, Berg auf am Gas und ansonsten diszipliniert in Reih und Glied.

Information, Wissen, Können, Kompetenz

dhbw_logoManchmal erkennt der Mensch erst spät, was er an guter Ausbildung erleben durfte. Jung und unerfahren ist es schwierig bei all der Information, die einem in Schule, Ausbildung und Studium vermittelt wird, zu differenzieren in: was bringt mir was im Leben und was ist glatt für die Tonne. Das Wissen über und der Umgang mit Computern, Smart-Phones, Tablets, Internet & Co. und natürlich den entsprechenden Anwendungen dafür zählen heute jedoch mehr denn je zu dem kleinen Einmaleins ins in der Arbeitswelt, vom Privatleben ganz zu schweigen. Gut, manche lernen es nie und erkennen auch keinen Wert oder Nutzen darin, andere aber wollen Profi werden. Um für Letztere einen kleinen Beitrag zu leisten, doziert Kühner ja nach wie vor ab und zu. Aktuell stehen beispielsweise zwei Kurse an der dhbw zu „Word für wissenschaftliche Arbeiten“ an. Ein auf den ersten Blick eher glanzloses Thema, das im Attraktionsranking der zu vermittelnden Fächer wohl mit auf den letzten Plätzen steht. Vermutlich braucht es viel Restidealismus, um bei dem mangelnden Ansehen in Verbindung mit der mäßigen Bezahlung seinen Beitrag für Bildung zu bringen. Rechnet man aber den Spaß mit wissbegierigen Menschen zu arbeiten, also etwas zu teilen, und den Erkenntniszuwachs am Ende dagegen, ist es eine lohnende Angelegenheit – meine ich zumindest. Und man gibt damit ja auch etwas zurück oder vielleicht besser formuliert: weiter.

2 Dozenten, 3 Kooperationspartner, 5 Firmen, 20 Schüler

IMG_2681Vor kurzem präsentierten 20 Schüler ihre grafischen Ergebnisse, erstellt im Rahmen von „echten“ Projektarbeiten für „echte“ Kunden an der Bildungsakademie Friedrichshafen der HWK Ulm. Federführend unterrichtend waren die Dozenten Gerd Klasen, Fachbereichsleiter Grafik-Design an den Bernd-Blindow-Schulen in Friedrichshafen, und vor allem Projektleiterin Nicole Siegel, Mitglied des Vorstands der hace-Stiftung und eine geschätzte Grafik-Kollegin. Von Logo-Entwicklungen bis hin zu kompletten Layouts für Websites war alles dabei. Kooperationen zwischen (Hoch-)Schulen und Unternehmen/Organisationen mit Win-Win-Ansatz sind nicht neu, aber hier findet sich ein gelungenes Beispiel für gute Ergebnisse in Bezug auf a) Lernen in Projektarbeit und b) die schon sehr professionellen grafischen Ergebnisse am Ende. Ab April 2015 werden die grafischen Arbeiten in der HWK Ulm in der Olgastraße 72 ausgestellt – durchaus ein Besuch wert.

Öffentlich, rechtlich, Behörde

swr2_aulaManchmal könnte sich der Bürger ja fragen, wozu er eigentlich die Zwangsabgabe bezahlt, heute kurz „Der Rundfunkbeitrag“ genannt. Ein Schelm, der dahinter eine moderne Marketingstrategie vermutet: weg von der Gebühreneinzugszentrale hin zum Beitragsservice von ARD, ZDF und dem Deutschlandradio. Am Ende der Suche nach vermeintlichen Argumenten für die monatliche 17,98 Euro-Pflicht (immerhin grob 215 Euro im Jahr) und vor allem dem Gegenwert (!) dafür, findet sich im Bereich des öffentlich-rechtlichen Medienangebots dann tatsächlich doch ein wahrer Lichtblick: SWR2 Wissen: Aula.

Zielgruppen-Ansatz für dieses Bildungsangebot ist wohl, dass es auch heute noch Menschen geben muss, die nicht nur selbstzufrieden mit ihrem eigenen Halbwissen in grenzenloser Selbstgerechtigkeit versinken. Oder Menschen, die nur noch als Hamster im Rollkäfig passiv vor sich hin stolpern als Opfer ihres Alltags in unserer heutigen Beschleunigungsgesellschaft. Sondern es vermutlich noch verantwortungsbewußte Menschen geben muss, die tatsächlich trotz den überbordenden medialen Unterhaltungsmöglichkeiten nach inhaltsvollen, Erkenntnis versprechenden und substanziell fundierten Wissensbeiträgen suchen – zur kritischen Reflexion und natürlich auch zur Selbstreflexion – und das als Text (schriftlicher Beitrag sogar zum Ausdrucken!) oder als Podcast (Hörbeitrag zum Download).

Ob in iTunes oder direkt bei SWR2 Aula: Gleichwohl können somit alle Menschen zu den verschiedensten Themen fündig werden, mit denen sich verantwortungsbewußte Bürger vielleicht in unserer heutigen Zeit auseinandersetzen sollten – für sich und andere, zum Verständnis des Einzelnen, des Guten und des Ganzen. Zu verdanken haben wir das erkenntnisreiche Angebot neben den fachlich kompetenten Beiträgen der Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen vor allem der hervorragenden redaktionellen Lei(s)tung von Ralf Caspary. Hierfür einfach mal danke! Und irgendwie rechtfertigt das ja dann auch den „monatlichen Beitrag“ nach der Regel der „neuen“ GEZ: Eine Wohnung – ein Beitrag. Bei Verlagen würde das kostenpflichtiges Abonnement heißen. 😉

Ohne Grundlagenwissen ist Mann kein Profi

dhbw_stuttgart_logoUnd Frau auch nicht – um der Gender-Diskussion rücksichtslos gerecht zu werden. Jede(r), also Mann und Frau, kennt wohl die Textverarbeitung Microsoft Word. Eigentlich sollte man den Umgang damit bereits in der Schule „gscheit“ lernen – doch auch heutzutage noch weit gefehlt. Jede(r) meint ja auch, dass sie/er einfach damit arbeiten kann: Doppelklick, leere Seite auf, Text drauf, schön munter direkt formatiert und ausgedruckt, natürlich ohne Datum, Namenskürzel etc. Ergebnis ist der digitale Fresszettel. Dass es auch professioneller geht, vermittelt kuehner.com an der DHBW Stuttgart im Bereich Wirtschaft. Dort lernen Führungskräfte aus den Berufsfeldern Krankenhaus, Alten- und Pflegeheim in den Kontaktstudiengängen Case Management und Gesundheitsmanagement, wie man Word für eine wissenschaftliche Arbeit richtig einsetzt. Um die Wiedergabe von Fachwissen geht es dabei inhaltlich, praktisch um das Zitieren und natürlich nicht zuletzt handwerklich um den Einsatz von Fußnoten, Kopf- und Fußzeilen, römische und arabische Seitenzahlen, automatisch generierte Verzeichnisse u.s.w. Dass das am besten in einer kleinen Gruppe erarbeitet werden will, ist klar, also Crash-Kurs in Workshop-Form. Den ersten Gruppen (einschließlich mir!) scheint es jedenfalls Spaß gemacht zu haben, trotz Erkenntniszuwachs und harten Aussagen wie: Das machen Sie so nie wieder! Und: So geht das gar nicht! Oder: Profis machen das anders, nämlich so! Dozieren auf die harte Tour für Mann und Frau, oder Frau und Mann? 😉

Von Information, Wissen, Können und Kompetenzen

steinbeis_logoUnternehmenskompetenzen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Steinbeis Consulting Tags am 3.07.2014 in Stuttgart. Von Kompetenzen der Mitarbeiter und der Organisation war vor Ort dann die Sprache und zugleich auch die Herausforderung: Stellen sich doch die Fragen, was Kompetenzen eigentlich sind, wie sie entwickelt werden können, welche organisationale Rahmenbedingungen dafür nötig sind und ob und wenn ja mit welcher Führung dann IMG_2218_400pxüberhaupt Steuerung noch möglich ist. Zentrale Aspekte in diesem Kontext sind die Selbstorganisation des Einzelnen, der Organisation als Ganzes und das nach wie vor spannende Themenfeld Wissenmanagement. Von Themen „emotional imprägnieren“ war dann noch die Rede…nun denn.
Langsam komme ich wohl in eine Altersstufe, bei der ein Blick in den Rückspiegel lohnt: Der zeigt, dass kuehner.com u.a. seit über 25 Jahren für Organisationen Wissensmanagement und Lernprozesse entwickelt, unterstützt, selbst praktiziert und zudem zehn Jahre lang auch dozierte. Wenns hilft? Geschadet hat es jedenfalls nicht!

Drei Wochen Kanada. Danach.

_D4A7105 (Large)Schön war es in Kanada, genauer BC und ein wenig Alberta. Ganz besonders schön war es am Canim Lake. Bei Rudy und Dorle Gauss vom Canim Lake Resort findet der RV-Reisende (RV=Retirement Vehicle = Wohnmobil) ein ganz besonders schönes Plätzchen Erde, direkt am See, voll in der Natur und mit einer Ruhe, die für manchen sicher beunruhigend sein kann. Dieses Jahr waren wir vier Wochen zu früh dran mit unserer Reise, denn der Winter war streng und lang. Somit lag noch einiges an Schnee in den Wäldern und an den den Straßenrändern. Ergebnis: 1 Bär, 1 Puma, 1 Elk, 2 Seeadler, 2 Wölfe, wenige Streifenhörnchen, mehrere Mules, jede Menge Columbia Ground Squirrels und doch schon einige böse (!) Mosqitos. Aber das allein ist es nicht, was eine Reise nach BC und Alberta ausmacht: Nette Menschen, relaxte Atmosphäre und unglaublich lange Güterzüge. Ein paar Bildchen, unbearbeitet, nur skaliert wie gewohnt hier als Beweis.

Wenn aus Praktikern auch BWLer werden

hwk-schwaben-logoDie Handwerkskammer für Schwaben bietet nach bundeseinheitlich gestalteter Regelung den anerkannten Abschluss zum „Geprüften Betriebswirt nach der HwO“ an. Da bereits aus früheren Jahren eine gute Zusammenarbeit zwischen der hwk schwaben und mir besteht, musste ich nicht lange überlegen: Ab Juni 2014 übernehme ich das Thema „Innovationsmanagement“ im ersten Kurs nach dem neuen Curriculum. Schwerpunkte bilden dabei eine Einführung zu Innovation, Ideenfindungsstrategien, Bearbeitung komplexer Aufgaben, Projektarbeit und die begleitende (wissenschaftliche) Dokumentation. Am Ende der jeweiligen Theoriephase folgt dann die Präsentation der ausgewählten Themen durch die Studierenden. Ich freue mich a) sehr auf die Teilnehmer und b) darauf, meinen kleinen Beitrag für Qualität in der Weiterbildung leisten zu können – eben die Vermittlung von relevantem Wissen für ein erfolgreiches (Arbeits-)Leben.

… ab nach Kanada, BC

can1_1899 (Large)Jeden Tag das Gleiche tun, ist auf Dauer ja auch langweilig. So bringt eine Fotoreportage in Kanada, BC mit einer Fahrt von Vancouver nach Calgary eine willkommene Abwechslung. Unglaubliche Stille, beeindruckende Natur und Abstand von allem ist dort garantiert. Ich freu mich schon auf die Bären, Elche und alle anderen frei laufenden Tiere. Für die Fotos muss allein ca. 26 Kilogramm Ausrüstung mit – was für eine Menge Zeug. Aber ohne etwas Materialeinsatz kein entsprechendes Ergebnis. Und das eine oder andere Bild aus dem Jahr 2010 töstet über den Aufwand hinweg 😉