Ohne Grundlagenwissen ist Mann kein Profi

dhbw_stuttgart_logoUnd Frau auch nicht – um der Gender-Diskussion rücksichtslos gerecht zu werden. Jede(r), also Mann und Frau, kennt wohl die Textverarbeitung Microsoft Word. Eigentlich sollte man den Umgang damit bereits in der Schule „gscheit“ lernen – doch auch heutzutage noch weit gefehlt. Jede(r) meint ja auch, dass sie/er einfach damit arbeiten kann: Doppelklick, leere Seite auf, Text drauf, schön munter direkt formatiert und ausgedruckt, natürlich ohne Datum, Namenskürzel etc. Ergebnis ist der digitale Fresszettel. Dass es auch professioneller geht, vermittelt kuehner.com an der DHBW Stuttgart im Bereich Wirtschaft. Dort lernen Führungskräfte aus den Berufsfeldern Krankenhaus, Alten- und Pflegeheim in den Kontaktstudiengängen Case Management und Gesundheitsmanagement, wie man Word für eine wissenschaftliche Arbeit richtig einsetzt. Um die Wiedergabe von Fachwissen geht es dabei inhaltlich, praktisch um das Zitieren und natürlich nicht zuletzt handwerklich um den Einsatz von Fußnoten, Kopf- und Fußzeilen, römische und arabische Seitenzahlen, automatisch generierte Verzeichnisse u.s.w. Dass das am besten in einer kleinen Gruppe erarbeitet werden will, ist klar, also Crash-Kurs in Workshop-Form. Den ersten Gruppen (einschließlich mir!) scheint es jedenfalls Spaß gemacht zu haben, trotz Erkenntniszuwachs und harten Aussagen wie: Das machen Sie so nie wieder! Und: So geht das gar nicht! Oder: Profis machen das anders, nämlich so! Dozieren auf die harte Tour für Mann und Frau, oder Frau und Mann? 😉